- … manches sich ganz schnell klären lässt. Nämlich, wer auf der Achtelmeile die Nase vorn hat. Manta oder Astra, C-Kadett oder Calibra, Ascona Voyage oder Meriva? Hatten alle keine Chance gegen den Corsa A von Christian Mählen. Der fuhr die 201,2 Meter in 6,915 Sekunden. Sein Antrieb? Zwei Zweiliter-Turbo mit rund 450 PS. Jeweils.
- … Burnout beim Opel-Treffen keine Krankheit ist, sondern ein Mordsspektakel. Christian „Pongo“ Pongratz verrauchte vierzig Hinterreifen mit seinem Dreiliter-Senator namens „Burnator“. Drei Minuten Durchdrehen und Qualmen, dann hingen die Reifenreste in Stückchen an der Felge. Die Folge: Husten und der Sieg für „Pongo“ im Burnout-Contest.
- … man auch mal aus der Spur laufen konnte. Nämlich vor der Hasserröder-Kurve. Im Lotus Omega konnte Thomas Weberhofer die Opel Drift-Challenge gewinnen. Und sogar bei den Profis des Ghymkana Speed Drifts schaffte es ein Opel unter die besten Vier: Gerrit Jan Toonen kam mit seinem weißen Manta B bis ins kleine Finale. Der Top-Drifter.
- … Opel-Fahrer Teamplayer sind. Konnte man nicht nur, aber vor allem am XXL-Kicker im OPC-Zelt immer wieder sehen. Ein spontanes Freundschaftsspiel bringt die bunt zusammen gewürfelten Mannschaften „Astra zwei“ und „OPC“ zusammen an die Stangen. Lange will kein Tor fallen, aber Spaß macht es trotzdem allen.
- … es eine saubere Sache war. Auf zwei Waschplätze konnten alle ihren Opel so richtig rauszuputzen. Andrang war immer, aber besonders vor dem Show and Shine Contest. Mathias Petzold und Caroline Gründel aus Aue kümmern sich nochmal um ihren Corsa A mit Spitzenlack: hellbraun gerollt, Omas beste Gardine aufgelegt, dann weiß angesprüht.
- … jeder, der sich traute, auf dem Leistungsprüfstand von NOS2.de mal die Haube und nicht nur die Klappe aufreißen konnte. Eher moderat geht der grüne Diesel-Astra mit den Rollen um. Spitzenreiter des Treffens: ein C-Kadett mit 2,4-Liter-Vierzylinder, Lachgaseinspritzung und abgesägtem 24V-Kopf – 450 PS und 560 Nm.
- … Opel sich um die Zukunft kümmert. Und das sind ja bekanntlich die Kinder. Sprach also nichts dagegen, die Kids mit zu bringen zum Opel-Treffen. Zumal die lieben Kleinen im kostenlosen Kindergarten inklusive Opel-Bobby-Cars und Clown Haraldino ein astreines Bespaßungsprogramm bekamen – ganz wie die lieben Großen draußen.
- … Luise und Ramona da waren. Das Publikum der großen Party-Night wählte die beiden zur Miss- und zur Vize-Miss-Opel 2014. Nur ganz knapp setzte sich Luise Reuter im Finale gegen Ramona Capalbo durch. Die blonde Krankenschwester ist über ihren ersten Titel „megaglücklich“. Und beide sagen: „Wir hatten den totalen Spaß.“
- …. man sich auch mal zurückziehen konnte. Und zwar aufs Private-Plumpsklo. Wer wollte, konnte sich fürs Treffen das eigene stille Örtchen mieten. So haben´s auch die Opelfreunde aus Wilhelmshaven und Flensburg gemacht und sich ihr Häuschen neben´s Esszimmer postieren lassen. „Da weiß man wenigstens, von wem der Mief kommt.“
- … kein Weg zu weit war und das Treffen Opel-Fans aus aller Welt zusammen brachte. Die Jungs vom Astra-Owners Network und dem Vauxhall Club zum Beispiel kamen mit 20 Autos aus England, Irland, Wales und Schottland. Anreise zum Teil 1600 Kilometer. „So was wie hier“, sagt der Schotte Andy (später stilecht im Kilt), „ist einmalig. Geil.“
- … der Tag mit der Nacht längst nicht zu Ende war. Bis morgens feierten die Opel-Fans in Oschersleben in mehreren Zelten. Entweder es ging bei der Party vom Mütze-Katze DJ-Team mit Vollgas durch die Disco-Nacht, oder es gab „Malle für Alle“. „Haudegen“ und eine Coverband spielten live, und so bekam niemand zu viel Schlaf beim Opel-Treffen.












