Hautnah beim Rennsport

 

„Es war super, nur leider viel zu kurz.“ Das war am Freitagnachmittag des 8. August im Cosmodrom beim sogenannten Shake down, also dem Aufwärmen zur 55. Rallye Wartburg, der am häufigsten benutzte Satz der Freizeitbeifahrer.

Zu früh gefreut
Bevor es auf die Strecke ging, überreichte Elvira Tölkes, Werkleiterin Opel Eisenach, im Fahrerlager vor den Toren des Werkes den Gewinnern des Opel-Gewinnspiels ihre Preise. Platz eins beinhaltete zwei Wochenendtickets für das Rallye-Wochenende inklusive freiem Eintritt in den VIP-Bereich und zwei Mitfahrten in einem Rallye-ADAM beim Shake down. Michael Sturm, Planer in der Fertig- und Endmontage, freute sich zu früh über den Hauptgewinn, denn just ab dem 8. August hatte seine Frau einen Urlaubsplatz gebucht. So fragte er zähneknirschend Tochter Katharina, ob sie und ihr Freund Mario Turnwald nicht die Tickets haben wollen. Sie wollten. Freute sich doch besonders der 40-jährige Formel 1-Fan, dass er „zum ersten Mal so hautnah beim Rennsport“ dabei sein kann.

 

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Die Ruhe vor dem Sturm: Katharina Sturm und ein Opel-Rallye-Pilot – gleich beginnt die Testfahrt.

 

kurzes Lächeln für das Familienalbum
Nach den Gewinnerfotos mit der Werkleiterin ging es dann endlich in das Cosmodrom am ehemaligen Rastplatz Ramsberg an der alten A4, wo knapp 5000 Motorsportfans die Rallye Wartburg über das Wochenende verfolgten. Nach einer kurzen Einweisung schlüpften die Rennsportnovizen in zwei Original Rennoveralls und bekamen Nackenschutz und Helm übergestülpt. Noch ein kurzes Lächeln für das Familienalbum und dann traten nach dem Anschnallen im Sicherheitskäfig die Profi-Piloten auch schon auf das Gaspedal. Einmal ging es rund um das Cosmodrom auf der alten A4. Nach 2,2 Kilometern, Spitzentempo 160, rasanten Kurvenmanövern und knapp zwei Minuten Fahrzeit endete für die Gewinner der Shake down.

Der Pilot bremst spät
Katharina Sturm entstieg als erste wieder dem Renn-ADAM. „Krass!“, entfuhr es ihr noch ein wenig aufgeregt, „wie spät der Pilot vor den Kurven gebremst hat.“ Ihr Freund beschrieb Ähnliches: „Ich dachte, er fährt bei manchen Kurven durch das Gras. Cool, wie er vor der Kurve die Handbremse zieht und dann gleich wieder voll beschleunigt.“

Zumindest Mario Turnwald kann sich auf eine baldige Fortsetzung freuen. Und was für eine, schenkte ihm doch seine Freundin zum nächsten Geburtstag eine Fahrt in einem Formelfahrzeug auf dem Nürburgring. Und zwar als Fahrer. Ob er dann auch wieder sagen wird, „es war super, nur leider viel zu kurz“?

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