Auf kurzen Wegen in die Zukunft

Seit den Werksferien ist das neue Portal 2 im Nordwesten des Standorts Kaiserslautern in Betrieb. Die neue Werksstraße ermöglicht es den täglich einpendelnden Lkw, die Produktionshallen K30, K20 und K1 zum Be- und Entladen von der Westseite her anzufahren. Dadurch wird der Verkehr zwischen den zur Nordseite gelegenen Fertigungsbereichen und Lägern entscheidend entlastet. Zudem wird durch die Trennung der Verkehrsflüsse die Sicherheit im Werk erhöht. Die Neugestaltung des Werksverkehrs ist jedoch nur ein Aspekt des neuen Lauterer Logistikkonzepts.

 

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Kommen und Gehen: Die neue Werksstraße ermöglicht reibungsloses Be- und Entladen an den Produktionshallen K30, K20 und K1.

 

Gegenwärtig wird ein Teil des K1 kernsaniert. In der ältesten Lauterer Produktionshalle sind künftig 8000 Quadratmeter als Zentrales Kaufteillager vorgesehen. Im benachbarten K20 werden zurzeit die Anlagen für die neue Sitzfertigung der nächsten Astra-Generation installiert, die 2015 startet. Weiterhin beherbergt die Halle wie bisher Schweißanlagen sowie die Gelenkwellen-Fertigung der Firma GKN.

 

KOMMT NOCH: EIN VERBINDUNGSGANG ZWISCHEN K19 UND K70
Im K30 halten 25 flexible Schweißzellen Einzug, die verschiedene Zusammenbauten fürs Astra-Projekt erledigen. Gegenüber, im ehemaligen Warenverteilzentrum (WVZ) der Firmen Stute und Schollmeier, entsteht nun auf 15000 Quadratmetern das Zentrale Blechteilelager K70. Hier sollen vor allem die Fertigteile aus dem Presswerk gelagert und verschickt werden. Um dies selbst bei Wind und Wetter zu gewährleisten, wird im kommenden Jahr ein eingehauster Verbindungsgang zwischen K70 und k19 eingerichtet, ähnlich dem, der das frühere WVZ bereits mit dem K30 verbindet. Denn wenn alle Projekte am Laufen sind, verlassen pro Tag bis zu 500 Dolly-Züge mit Material das Presswerk. Da wollen sich die Pfälzer nicht von Regen, Schnee oder Eis stoppen lassen.

 

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2016 soll alles stehen: Volker Bischoff erläutert seinen Plan.

 

WERKSLAYOUT IST NUN KEIN PATCHWORK MEHR
„Ziel der Neuordnung war es, einen Materialfluss auf möglichst kurzen, logischen und sicheren Wegen zu schaffen“, erklärt Volker Bischoff, Supply Chain Manager in Kaiserslautern. „Das war nach über 50 Jahren, in denen unser Werkslayout zunehmend wie ein Stück Patchwork-Kunst aussah, einfach mal nötig. Erst recht, nachdem wir unsere Werksfläche durch den Verkauf von Teilflächen an IKEA deutlich verkleinert haben, unsere Produktivität aber dennoch weiter erhöhen wollen.“

Die gemeinsame Planung der neuen Abläufe erledigten die Logistik-und ME-Spezialisten übrigens zusätzlich zu ihren alltäglichen Aufgaben. „Auch die notwendigen Verkehrssimulationen konnten wir, unterstützt von Kollegen aus Rüsselsheim, im eigenen Haus durchführen“, ergänzt Volker Bischoff. Die Zukunft kann kommen.

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