Sieg für das Gemeinschaftsgefühl

Wenn das mal kein cooles Timing ist! Nur wenige Tage, nachdem der geschärfte, selbstbewusste Blitz vorgestellt wurde, prangt das neue, energiegeladene Logo am Donnerstagabend (29. Juni) beim 10. Opel-Firmenlauf auf den schwarz-weißen Shirts von 640 Kollegen und Kolleginnen – bei jenem Breitensport-Event in Rüsselsheim, das für die Energie des Unternehmens genauso steht wie für die Energie der Marke.

„Das Gefühl der gegenseitigen Unterstützung ist zentral für den Opel-Firmenlauf“ , sagt Opel CEO Florian Huettl, „genau das nehmen wir in unseren Arbeitsalltag mit, denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen und Opel weiter nach vorne bringen.“ Entsprechend lautet die Botschaft auf den Opel-Laufshirts: „FOREVER FORWARD“. In Großbuchstaben. Bold & Pure.

Ein starkes Team: 640 Mitarbeitende von Opel und Stellantis gehen an den Start, darunter Opel CEO Florian Huettl, Marketingchefin Rebecca Reinermann, Personal- und Arbeitsdirektor Ralph Wangemann, Kommunikationschef Harald Hamprecht, Opel-Vertriebschef Christophe Mandon, Tobias Gubitz, SVP Product and Pricing sowie Opel Deutschland Markenchef Mario Köhler.
Gemeinschaftlich: Es ist ein unvergleichliches Gemeinschaftsgefühl, das das Event auszeichnet. 
Elektrisierend: Der Astra – erstmals in seiner langen Erfolgsgeschichte vollelektrisch – flankiert das Event.
Progressiv: Der geschärfte neue Blitz prangt auf den Opel-Laufshirts der fast 650 Kollegen und Kolleginnen.  

„Gemeinsam können wir etwas bewegen und Opel weiter nach vorne bringen.“

– Opel CEO Florian Huettl – 

Auch ein weiterer Schriftzug ziert zum ersten Mal die Opel-Laufshirts – „Diversity & Inclusion“. Dass diese Botschaft prominent über den Namen der Sponsoren platziert ist, ist kein Zufall: „Diversity steht über allem“, sagt Julia Schad. Sie ist dafür verantwortlich, die gelebte Diversität konzernweit in Deutschland zu etablieren und zu fördern. Und Diversität umfasst auch das Miteinander aller Altersgruppen.

Altersgemischt wie nie

Ein Thema, das Julia Schad besonders am Herzen liegt. Denn: „Altersgemischte Teams gewinnen auch im Arbeitsumfeld immer mehr an Bedeutung: Derzeit arbeiten vier Generationen bei uns unter einem Dach – so viele wie noch nie.“ Der Firmenlauf sei die perfekte Gelegenheit gemeinsam den Teamspirit zu zelebrieren – über Generationen hinweg, sagt Julia Schad.

Es geht los! Traditioneller Startpunkt des Opel-Firmenlaufs ist das Rüsselsheimer Stadion am Sommerdamm. 
Der besondere Spirit ist allgegenwärtig: Im „SC A-Team“ kommen viele Generationen zusammen.
„Ehrensache!“: Ingolf Schneider, ehemaliger Leiter der Opel-Lichttechnik (rechts), geht für das Team „Opel Lichttechnik 2“ an den Start.
Der erste und einzige Opel Rocks e‑XTREME:
Kollegen posieren vor dem Unikat des Rocks Electric.
Insgesamt gehen mehr als 165 Opel- und Stellantis-Vierer-Teams sowie 141 Teams aus weiteren Unternehmen an den Start. 

„Der Opel-Firmenlauf ist die perfekte Gelegenheit über Generationen hinweg den Teamspirit zu zelebrieren.“

Julia Schad, Diversity & Inclusion

Mal ist der Tempomacher 14, mal 73

Das Team „SC A-Team“ zum Beispiel macht es vor: Drei Generationen sind hier am Start – nicht zuletzt weil Jörg Günther seinen 14-jährigen Sohn Felix als Tempomacher mit ins Team geholt hat. Ira Anders vom Team „Opel Lichttechnik 2“ hingegen läuft an der Seite des 73-jährigen Peter Schmit, der sie auch bei der LG Rüsselsheim coacht. Dass sie am Ende nach 39 Minuten durchs Ziel geht, sei nur möglich gewesen, „weil der Peter mich die ganze Zeit mitgezogen hat.“

Und der ist gar nicht mal der älteste Senior im Starterfeld. Der 80-jährige Klaus Wagner, ebenfalls erfahrener Lauftrainer der LG Rüsselsheim, hat den Rundkurs in 31:04 Minuten absolviert. Das Geheimnis seiner Fitness: „Ich laufe seit 40 Jahren, außerdem gehe ich zweimal in der Woche in den Kraftraum.“ Und so sind alle Generationen bei der zehnten Auflage des Breitensport-Events am Start: von den „Baby-Boomern“ über die Generation X, die Millennials bis zur aktuellen „Generation Z“.

Vorbei am Werksgelände: Stefan Antweiler macht mit einer Zielzeit von 34:55 Minuten seinem Teamnamen „BenchMark“ alle Ehre.
Abwechslungsreiche Aussichten: Die Laufstrecke führt auch durch die Rüsselsheimer Innenstadt.  
Wasser, bitte! Bei sommerlichen Temperaturen ist die Abkühlung an der Versorgungsstation heiß begehrt.
Idyllisch: Entlang der Mainwiesen geht es auf dem Rundkurs zurück in Stadion Sommerdamm.

„Heute hier an der Seite der Kollegen dabei zu sein, ist für mich Ehrensache.“

Ingolf Schneider, ehemaliger Leiter Opel-Lichtechnik

Die Wirklichkeit sei jedoch noch viel komplexer als die grobe Einteilung in Generationen, erklärt Thorsten Neeb vom „Opel Team Lichttechnik 2“, der wegen einer kurzfristigen Fußverletzung leider passen musste, seine Mannschaft jedoch „mental“ an Start und Ziel unterstützt. „Die Entwicklungen schreiten heute so schnell voran – selbst Kollegen, die nur fünf Jahre nach mir geboren sind, haben etwa zu elektronischen Medien schon wieder eine ganz andere Affinität als ich.“ Umso wichtiger sei, „dass jung und alt, dass wir alle voneinander lernen“, ergänzt Jörg Günther vom „SC A-Team“.

80 Jahre sind die Benchmark

Dass der Opel-Teamspirit nachhaltig ist, zeigt auch der Einsatz von Ingolf Schneider. Der langjährige Leiter der Opel-Lichttechnik hat vor einigen Monaten den passiven Teil seiner Altersteilzeit begonnen: „Doch beim Firmenlauf an der Seite der Kollegen dabei zu sein, ist für mich Ehrensache.“ Auch das Damen-Trio Angelika Wust, Benedikte Roberz und Martina Geiger der „Giftmischer“ möchte in Zukunft nicht auf ihren 63-jährigen Tempomacher Hartmut Drescher verzichten. „Auch wenn du im Ruhestand sein wirst, brauchen wir dich weiterhin hier im Team“, sagt Dr. Jenni Meiners, Leiterin des Bereichs Materialien und Nachhaltigkeit. Denn sie hat gerade erfahren, dass auch ein 80-Jähriger am Start war: „Der gilt für dich ab sofort als Benchmark.“

Gespiegelte Freude: Im Anschluss trafen sich alle auf der Zielgeraden zur After-Run-Party. Hier wurden auch die Sieger ausgezeichnet.
Drohender Ruhestand: Die „Giftmischer“-Damen möchten auch in Zukunft nicht auf ihren Tempomacher Hartmut Drescher verzichten.
Geschafft! Auszeit nach dem 5,7 Kilometer-Run.
Uhrenvergleich im Ziel: Und wie ist es bei dir gelaufen?
Die Organisatorinnen Julie Rougeon (links) und Louise Sans freuen sich über das gelungene Event.

„Auch wenn du im Ruhestand sein wirst, brauchen wir dich weiterhin hier im Team.“

Dr. Jenni Meiners

Nicht zuletzt muss dem Sieger die Ehre erwiesen werden werden: Carlo Nenast vom Opel-Team „Worst Pace Scenario“ sprintet nach 5,6 Kilometern und 19:05 Minuten ins Ziel. Das schnellste Damenteam waren die „Sieger aus 2019“. Die Läuferinnen kamen – alle vier Laufergebnisse addiert – auf eine Zielzeit von 01:44:46 Stunde. Bei den Herren setzte sich das „Physioteam Breul 1“ in einer Gesamtzeit von 01:28:27 Stunde an die Spitze.

Und die Teilnehmer des schnellsten Mixed-Teams „Opel Tria Oldies“, absolvierten die 5,7 Kilometer lange Strecke in insgesamt 01:31:45 Stunde. Hochachtung zollten alle Anwesenden und Mitfeiernden außerdem dem Senioren-Team „Die alten Schweißfüße“. Die Läufer waren mit 295 Lebensjahren das älteste Team beim Jubiläums-Firmenlauf.


Juli 2023

Text: Eric Scherer, Fotos: Alex Heimann