Wetten, Darß …

Wenn die Hauptstraße kurz vor Wustrow von Ostsee und Bodden in die Zange genommen wird, hat man es geschafft. Dann ist man auf „Deutschlands schönster Halbinsel“ angekommen, wie sich die Region Fischland-Darß-Zingst selbst nennt. Und das trifft die Sache ziemlich genau auf den Punkt: Schließlich hat sich die 45 Kilometer lange Halbinsel eine Natürlichkeit bewahrt, die woanders längst von Hotelanlagen platt gemacht wurde. Genau die sind auf dem Darß in der Unterzahl. Die Oberhand haben verträumte Ortschaften und feinsandige Strände, die sich ab und an mit Seebrücken, Strandkörben und Steilküsten schmücken.

An einigen Stellen wird der Strand von urwüchsigen Wäldern bewacht, in denen bis 1945 Wisente lebten. Längst gehört der dichte Darßwald zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, der mit 786 Quadratkilometern der größte Nationalpark des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie der drittgrößte in ganz Deutschland ist. Warum dieses Fleckchen Erde ideal für unseren Selbstversuch mit dem weißen Opel Zafira Life ist? Dazu kommen wir gleich. Nur noch ein Wer wird Millionär-Häppchen zur Ostsee, die so gemütlich an den Darß schwappt: Das Binnenmeer ist genau genommen ein riesiger Schmelzwassersee, ein Überbleibsel der letzten Eiszeit.  

Allez! Um seine Campingqualitäten zu testen, geht es in die Vorpommersche Boddenlandschaft.

In dieser Geschichte wollen wir herausfinden, wie gut sich der Zafira Life als Hobby-Camper eignet.

Dort, wo das Land von Bodden und Ostsee in die Zange genommen wird, ist unser Ziel – die Region Fischland-Darß-Zingst.

Jetzt endlich zum Zafira, der in der bestuhlten Version den Beinamen Life trägt. Drei Karosserielängen hat Opel im Angebot. Wir wählen die goldene Mitte und schauen auf eine 4,956 Meter langen Lounge auf Rädern, die sich ziemlich die Kante gibt. Ganz recht, so eckig war der Zafira noch nie. Was seine Einsatzmöglichkeiten nun deutlich erweitert. In dieser Geschichte wollen wir herausfinden, wie gut er sich als Hobby-Camper eignet. Und genau das bringt uns auf den Darß, zum Eingang des Surfcenter Wustrow.

Zelten? Nicht doch. Hier stehen Busse. Hier wird das Van-Life zelebriert.

Den großen Parkplatz verwandelt eine Gruppe Surfer jeden Sommer in ein kleines Camp für Wassersport-Freaks und all jene, die mit ihren Kastenwagen direkt hinter der ersten Düne stehen wollen. Zelten? Nicht doch. Hier stehen Busse. Hier wird das Van-Life zelebriert. Von der eigenen Schiebetür bis zu den ersten Wellen sind’s keine vier Fußminuten. Dafür verzichten viele auf den Luxus eines Luxus-Campingplatzes, den Schatten von Bäumen und begnügen sich mit einem einfachen Sanitärhäuschen.

Wochenend-Camper: Die Rücksitze sind zu Hause geblieben, stattdessen ist eine Matratze im Zafira Life eingezogen.
Hier lang: Man kitet und surft wahlweise auf den flachen Bodden oder der Ostsee.

Wir finden ein Plätzchen zwischen zwei umgebauten Transportern, deren Besitzer über den Zafira Life staunen. „Der ist ja ganz schön geräumig“, ruft Dietmar zur rechten Schiebetür hinein und klopft auf unsere Bett-Konstruktion. Wo normal die hinteren Sitze stehen, tragen gehobelte Bretter eine bequeme Matratze. Darunter ist jede Menge Platz fürs Gepäck, davor passen die Vorräte und der Campingkocher. „Einfach und bequem“, urteilt Dietmar. Der Berliner hat seinen Bus ähnlich ausgebaut und kommt regelmäßig auf den Darß. „Wer das Meer und die Ruhe liebt, ist hier genau richtig.“

Füße im Sand, Gesicht in der Sonne: So sieht ein gelungener Wochenend-Trip aus.
Kann man sich anschauen: Tosendes Wasser, untergehende Sonne, dramatische Wolken.

Am Strand pustet der Spätsommer-Wind angenehm warme Luft über den hellen Sand. Ein paar Kiter tanzen durch die Wellen, ihre Schirme flattern. Der Strand ist wohltuend leer, wohl auch, weil es bis zur nächsten Ortschaft drei Kilometer sind. Mit dem Fahrrad – Leihräder gibt’s überall für rund fünf Euro pro Tag – braucht’s am nächsten Morgen keine zehn Minuten bis nach Wustrow. Der hübsch angelegte Radweg führt teilweise malerisch an der Küste entlang – direkt bis zur Seebrücke in Wustrow.

„Wetten, Darß wir uns wiedersehen?“ Garantiert sogar!

Unser Ziel parkt im nächsten Ort – in Ahrenshoop. Es handelt sich um die süße Kaffee-Ape von Anna Küste, die die Märkte auf dem Darß regelmäßig mit feinsten Koffeinkreationen bereichert. Anna hat dem hektischen Berliner Alltag den Rücken gekehrt, um hier freier leben zu können – so, wie es vor ihr schon viele Künstler getan haben. Annas Motto: „Wetten, Darß wir uns wiedersehen?“ Garantiert sogar! Gern im Zafira Life, der sich tadellos als Wochenende-Camper schlägt. Als besonderes Highlight serviert er über dem Bett einen Blick in den Sternenhimmel – vorausgesetzt, die großen Panoramadächer sind an Bord. Das sollten sie.

Alternative auf drei Rädern: Inhaberin Anna hat dem hektischen Berliner Alltag den Rücken gekehrt. Stattdessen brüht sie heiße Kaffeekreationen auf.
„Wetten, Darß wir uns wiedersehen?“: Gern im Zafira Life, der sich tadellos als Wochenende-Camper schlägt.

Crosscamp verwandelt den Opel Zafira Life in ein Reisemobil

Der Opel Zafira Life ist so nützlich und verwandlungsfähig wie ein Schweizer Taschenmesser. Die Schiebetüren öffnen und schließen auf Wunsch elektrisch. Kleiner Wendekreis, beste Übersichtlichkeit und gutes Handling sorgen für Fahrspaß. Beste Voraussetzungen für Urlaubsfahrten mit der ganzen Familie. Das sehen auch die Spezialisten von Crosscamp so und haben den Zafira Life in ein Reisemobil verwandelt. Die jüngste Marke der Erwin Hymer Group bietet den Crosscamp Life über ausgewählte Opel-Händler und Reisemobil-Händler der Erwin Hymer Group zum Startpreis von 41.999 Euro (inkl. MwSt.) an.

Wenn es mehr als ein Wochenende sein soll: Die Hymer-Tochter Crosscamp verwandelt den Zafira Life in ein komfortables Reisemobil.

September 2020

Text und Fotos: Dani Heyne